Eine Woche als Veganer – mein Fazit

Es ist Sonntag Abend. Ich chill in Joggingshose mit Avocado-Brot im Bett. Hinter mir liegt eine Woche, in der ich mich ausschließlich vegan ernährt habe. (Wow Überraschung haha, glaub jeder der mir auf Instagram folgt hat das ohnehin schon mitbekommen :D)

Wieso machst du das eigentlich?
Die Frage, die ich vor allem am Anfang meiner Vegan-Week besonders häufig bekommen habe. Genau so wie verdutze Blicke meiner Freunde, wenn ich meinen „Cappuchino mit Sojamilch“ bestellte oder mich im Restaurant nach veganen Alternativen erkundigte.

Eigentlich war es eine relativ spontane Idee, das mit der veganen Woche.
Ich wollte einfach mal sehen, wie es mir dabei geht, auf tierische Produkte zu verzichten. Ich wollte mich selbst challengen und Selbst-Disziplin, sowie Verzicht, trainieren. Außerdem wollte ich sehen, ob ich schon nach einer Woche eine Auswirkung auf meinen Körper und meine Stimmung spüre – immerhin wird die vegane Ernährung ja auch wegen den Einflüssen auf körperliche und seelische Gesundheit stark gelobt.

Während meiner veganen Woche gab es einige Up’s and Down’s.
Momente in denen ich mir dachte „wow eigentlich eh gar nicht so schwierig“ und Momente in denen ich mir dachte „ich will nicht mehr haha“ und kurz davor war zu „cheaten“.

Über die schweren Momente
Einer dieser „schwierigen Momente“ war für mich vor allem auf der FH, als mir beim Buffet auf die Frage nach etwas Veganem mit „Wie wärs mit einer Käsesemmel?“ geantwortet wurde. Und ich schließlich feststellen musste, dass es hier nichts Veganes zu essen gibt und somit frustriert mit einem Smoothie zurück zur Vorlesung gegangen bin 😀

Der zweite Moment, der mir stark als negativ in Erinnerung geblieben ist, war am Kino-Buffet. Das Beste für mich am Kino ist nicht der Film, sondern die Nachos mit warmer Käsesauce haha. Auf die verzichten war für mich besonders schwierig. Auch die Popcorn waren wegen der Butter leider nicht vegan 🙁
Fazit: Wir haben uns Snacks vom Spar geholt, war auch okay – aber war dann irgendwie nur halbes Kino-Feeling haha

Und über die leichten, schönen Momente
Positiv ist mir vor allem die Vielfalt an veganen Möglichkeiten aufgefallen, ganz egal ob rein-vegane Restaurants, Tiefkühlprodukte oder vegane Burritos vom Imbiss-Stand. Ich bin mir zwar sicher, dass die Vielfalt in der Stadt deutlich größer ist, als in eher ländlichen Regionen, aber in Wien ist es jedenfalls ziemlich einfach, sich unterwegs frei von tierischen Produkten zu ernähren.

Die Frage der Fragen: Habe ich gecheated?
NEIN! Und ehrlich gesagt, ich hätts mir nicht gedacht und ich bin mega stolz auf mich hahah. Ich war mir fast sicher, dass ich mindestens einmal schwach werde und einem „Magst ein Schokobon?“ oder „Magst an Bissen von meiner Pizza?“ nicht widerstehen könne, BUT I MADE IT! :)))

Wie gehts weiter?
Mir ist es deutlich leichter gefallen, als ich mir anfangs dachte – vor allem gegen Ende der Woche. Da es aber dennoch Dinge gab, die mich störten oder mir fehlten (Schokolade!!!!!!! und ja ich weiß es gibt vegane Schokoalde, aber die fand ich persönlich nicht so nice tbh), werde ich mich nicht dauerhaft vegan ernähren.

Dennoch hat diese Woche für mich etwas verändert, denn ich werde weiterhin kleine Verbesserungen im Bezug auf nachhaltige Ernährung in meinem Alltag einbauen. So werde ich überall wo es möglich ist, meinen Kaffee mit pflanzlicher Milch trinken, mich in Cafés für den veganen Kuchen entscheiden (weil der einfach jedes Mal geil war) oder statt „Chicken Nuggets“ die veganen Nuggets kaufen.

Mein Fazit:
Also vieles habe ich eh schon erwähnt. Aber zusammenfassend lässt sich sagen, dass es mittlerweile schon viele, leckere vegane Alternativen gibt und man somit auch als Veganer auf nichts wirklich verzichten muss. Sei es veganer Gyros, Scheibenkäse, Mozarella, Nuggets, Pizza, Salami oder was auch immer haha. Außerdem ist mir aufgefallen, dass meine Haut deutlich schöner wurde diese Woche – obs Zufall ist oder es am Verzicht von tierischen Produkt liegt kann ich natürlich nicht genau sagen.

Mir hat diese Woche geholfen, mich ein bisschen bewusster mit dem Thema Ernährung zu beschäftigten und das werde ich nun auch weiterhin machen, auch wenn ich es mir nicht nehmen lasse, hin und wieder zu Mci zu gehen oder mir Tiefkühlpizza zu gönnen 😀

-Leni

PS: Da ich sehr viele Fragen bekommen habe, was ich so gegessen habe oder wo ich so essen war, gibts auch darüber bald einen Beitrag. Eigentlich wollt ich alles in einen Beitrag zusammenfassen, aber ich glaube es würde bisschen zu lange werden, würde ich jetzt noch vegane Rezepte und Restaurants anführen. Also stay tuuuuned hehe

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Ich bin Leni und eine "ganz normale Studentin" aus Wien. Eine ganz normale Studentin mit einer Vorliebe für Naps, Burger und Reisen :)

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